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Die Milch, die von uns verarbeitet wird, stammt von unseren Schwarzbraunen Ostfriesischen Milchschafen und von unseren Toggenburger Milchziegen. Die Toggenburger stammen ursprünglich aus der Schweiz und gelten als besonders robust bei guter Milchleistung.

Unsere Milchziegen helfen uns, die milcharme Jahreszeit im Winter und Frühling zu überbrücken, da Ziegen eine längere Laktationszeit haben. Außerdem bereichern die Ziegenmilchprodukte unser Sortiment.

Eiweiß- und Fettgehalt der Ziegenmilch entsprechen etwa dem der Kuhmilch. Das Milcheiweiß hat jedoch eine andere Zusammensetzung und das Fett ist feiner verteilt. Ziegenmilch ist daher leichter verdaulich.

 

Das Ostfriesische Milchschaf wurde vor langer Zeit in Ostfriesland aus dem Marschschaf herausgezüchtet.

Es wird in zwei Farbschlägen gezüchtet : weiß und schwarzbraun. Es ist ein großrahmiges, kräftiges Schaf mit guter Milchleistung. Typisch ist der unbewollte Kopf und der lange unbewollte Schwanz, der sonst bei keiner anderen Rasse zu finden ist. Die Mutterschafe können bis 100 kg, die Böcke bis 130 kg schwer werden. Milchschafe sind eigentlich die idealen Nutztiere für Selbstversorger, denn sie liefern neben der Milch auch noch Fleisch und Wolle und sind zudem fast überall zu halten.

Schafmilch hat ein feines Aroma, ist leicht verdaulich und wird auch von Kuhmilchallergikern gut vertragen. Sie enthält 5-6% Fett und 4-5% Eiweiß und ist damit noch wesentlich gehaltvoller als Kuh- und Ziegenmilch. Etwa 400 bis 600 kg Milch gibt ein Mutterschaf von der Lammung im zeitigen Frühjahr bis zum Herbst.

Die Milchleistung der Muttertiere wird regelmäßig kontrolliert. Dabei wird die Milchmenge und der Eiweiß- und Fettgehalt bestimmt. Diese Daten werden in das Herdbuch eingetragen.

Unsere Schafe und Ziegen haben von Mitte April bis Anfang Dezember Weidegang. Im Winter steht ihnen ein luftiger, heller Stall zur Verfügung, in dem sie mit Heu, Futterrüben und Kraftfutter versorgt werden. Lammzeit ist bei uns von Anfang Februar bis Anfang April. Die Lämmer bleiben 4 bis 6 Wochen bei den Muttertieren. Wenn die Lämmer dann ausreichend Heu und Kraftfutter fressen und gut entwickelte sind, werden sie zunächst über Nacht von den Müttern getrennt. Nach dem Melken der Mütter können sie dann tagsüber wieder bei ihren Müttern saufen.

Nach etwa 10 bis 12 Wochen sind die Lämmer vollständig entwöhnt. Dies ist dann auch die Zeit, in der wir die meiste Milch verarbeiten.

Lämmer und Muttertiere sind nun ständig auf der Weide. Die Muttertiere werden nur zum Melken in den Stall geholt.
Im September beginnt die Deckzeit. Wir halten zwei Schafböcke und einen Ziegenbock. Die Muttertiere werden in Gruppen geteilt, in denen jeweils ein Deckbock mitläuft.

Nach der Deckzeit beginnt die ruhigste Zeit im Stall. Die Mütter erholen sich von der zurückliegenden Melkperiode und werden mit gutem Futter verwöhnt. An trockenen, sonnigen Wintertagen wird der Stall geöffnet, und Schafe und Ziegen genießen die Bewegung an der frischen Luft.

Mit der Ruhe ist es dann Anfang Februar vorbei. Der erste Nachwuchs meldet sich lautstark und ein neues Schafjahr beginnt.

Besuchen Sie Eva, Zara, Emmi und die anderen Mutterschafe und ihre Lämmer und die Ziegen im Stallfernsehen.

Wir haben eine Funkkamera im Stall installiert, die eigentlich als Überwachungskamera während der Lammzeit eingesetzt wird. Das Bild dieser Kameras ist ist hier zu sehen. Der Blickwinkel kann unterschiedlich sein, je nachdem wie die Kamera eingestellt ist. Wenn sie das kleine Bild anklicken, können sie dieses auch vergrößert im Stallfernsehen betrachten.

Im Sommer sind die Schafe und Ziegen natürlich nur zu den Melk- und Fütterungszeiten In der übrigen Zeit sind unsere vierbeinigen Mitarbeiter auf der Weide und sind dort vom Fensterplatz aus zu sehen.

 


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